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Tag 7 Mittwoch, 30. Oktober 2013

Wie jeden Morgen wache ich auf, gucke auf die Uhr, stelle wieder einmal fest dass ich es nicht schaffen werde vor dem Frühstück zu duschen und tappe nach unten. Gieße mir Chai ein und mache 1 Löffel Zucker dazu. Mara und Flo gehen schon mal los zu Heim, Anna und ich lassen uns noch ein wenig zeit. Und als auch wir ankommen heißt es wieder einmal nur waschen. Bis zum Mittag machen wir keine Sekunde etwas Anderes und nach dem Mittag machen wir weiter. Aber wenn man seid Tagen nur am waschen ist, dann hat man irgendwann auch einfach keine Lust mehr drauf und so lassen Anna und ich wieder ein paar Klamotten zurück auf die wir keine Lust mehr haben und beschäftigen uns lieber ein wenig mit den Kindern. Zum ersten Mal kommen auch die etwas älteren Jungs, sie sind so 8 bis 10 Jahre alt auf mich zu und wollen gerne meine Kamera haben. Zwar hab ich immer ein bisschen doofes Gefühl wenn sie mit ihr wegrennen, will es ihnen aber auch nicht verbieten. Ich gebe Sie ihnen also und sage aber dabei dass sie in meiner Nähe bleiben sollen. Und erstaunlicherweise tun sie dies auch. Natürlich haben sie keine Ahnung vom Fotos machen und so fehlt den meisten Kindern, die sie Fotografieren der Kopf oder das Bild ist komplett verwackelt, aber sie haben ihren spaß daran also bin ich zufrieden. Da wir heute so viel gewaschen haben, hab ich nicht viel von dem Tag im Heim zu erzählen. Als wir dann aber den Rückweg antreten, also Anna, Flo und ich, bin ich total aufgedreht und weiß gar nicht so ganz warum. Ich rede die ganze Zeit und bekomme allmählich eine böse Vorahnung. Meine Fünf Minuten brechen über mich. In Berlin hatte ich sie recht lang nicht mehr, aber jeder der sie mal mitbekommen hat weiß wie mein Gesicht dabei aussieht und was ich für eine Scheiße labere, aber nun gut, die anderen müssen halt damit klarkommen oder es lassen. Zuhause angekommen bin ich total erschöpft und verkrieche mich in mein Bett und hole mein Buch raus. Plötzlich wache ich auf, genau zum richtigen Zeitpunkt, es gibt nämlich Essen. Wenn ich mir überlege, dass ich genau jetzt vor einer Woche in Kenia gelandet bin fühlt sich alles ziemlich weit weg an und vor allem denke ich: erst eine Woche? Auf der anderen Seite aber auch: schon eine Woche! Verrückt. Ich freue mich jetzt schon riesig darauf in einem halben Jahr wieder bei euch zu sein. Ihr fehlt mir sehr, vor allem weil ich euch nicht so einfach berichten kann was ich hier erlebe. Klar ich kann es für euch aufschreiben, aber ich würde gerne wissen was ihr zu so manchen Dingen sagt. Würde gern eure Gesichter sehen um eure Reaktionen mitzubekommen, aber dass geht ja nun leider nicht. Ich bin gerne hier. Hier fühl ich mich mal wieder wirklich lebendig. Ich spüre meinen Körper und nehme Bewegung ganz anders wahr. Klar war die Woche furchtbar anstrengend, aber mittlerweile bin ich mir ganz sicher, ich tue das Richtige für mich. Aber es gibt auch kurze Minuten in denen ich Zweifel und gerne bei euch wäre. Und dann denke ich mir, was ist schon ein halbes Jahr? Ihr fehlt mir, mein Zimmer fehlt mir und momentan fehlt mir auch ein bisschen das in Deutschland sein. Und Gleichzeitig genieße ich es so weit fort zu sein. Dennoch, ihr fehlt mir! 1 Woche
1.11.13 14:30
 


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